Tinnitus-Noiser – Die (bessere) Alternative dazu

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Tinnitus-Noiser oder Masker helfen dir dabei, dich von deinen Ohrgeräuschen abzulenken. Bei nahezu jeder Form von Ohrensausen gilt: Je stärker du dich auf das Piepen im Ohr konzentrierst, desto intensiver wird es. Im Gegenzug bedeutet das: Lässt du den Tinnitus in Ruhe, lässt er auch dich in Ruhe.

In unserem Gehirn existieren Filtersysteme, die Geräusche als wichtig und unwichtig einstufen. Bedeutet: Nicht alles, was in unsere Ohren dringt, kommt auch wirklich in unserem Bewusstsein an. Wir hören bewusst nur die Dinge, die unsere Filtersysteme im Gehirn als wichtig erachten. Schaffen wir es also, unseren Filtersystemem zu zeigen, dass der Tinnitus unwichtig ist, wird er gefiltert, bevor er in unsere bewusste Wahrnehmung eindringen kann. Und genau dabei soll ein Tinnitus-Noiser helfen.

Ein Tinnitus-Noiser ist ein Gerät, das ein Rauschen erzeugt, damit du dich von dem Tinnitus ablenken kannst. Durch das vom Tinnitus-Noiser entstehende Rauschen, werden die Ohrgeräusche in den Hintergrund gedrängt. Mit der Zeit kann das Nervensystem so konditioniert werden, dass die Ohrgeräusche gefiltert werden, bevor sie ins Bewusstsein eindringen.

An sich sind Tinnitus-Noiser eine wunderbare Idee. Doch meiner Meinung nach sollten diese klassischen Tinnitus-Masker schon längst der Vergangenheit angehören, da es heutzutage eine sehr viel einfachere und vor allem günstigere Alternative zu den Tinnitus-Noisern gibt.

Die (bessere) Alternative zu Tinnitus-Noisern

Die Alternative zu einem Tinnitus-Noiser besteht aus deinem Smartphone, Kopfhörern und YouTube. Ja, das war es schon. Du brauchst keine überteuerten Tinnitus-Noiser, um dein Ohrensausen zu behandeln.

Gehe auf YouTube und gebe in die Suchleiste die Art von Klängen ein, die du persönlich magst (beispielsweise „Meeresrauschen“ oder „Blätterrascheln“). Es gibt sogar spezielle Tinnitus-Masker-Audiospuren auf YouTube, die ich sehr gerne genutzt habe, um mich von meinem Tinnitus abzulenken.

Ich verlinke dir hier einige Klänge, die mir gut geholfen haben, als ich noch von Tinnitus betroffen war:

Meeresrauschen

Flussrauschen

Blätterrauschen

Masker-Sound

Smartphone einschalten, auf YouTube gehen, passende Klänge auswählen, Kopfhörer rein, Lautstärke anpassen und schon geht die Klang-Therapie los.

Wie laut sollte ich die Klänge stellen?

Die Lautstärke der Musik sollte leiser sein als die Lautstärke deines Tinnitus. Ansonsten kann die Klang-Therapie nicht ihre volle Wirkung entfalten.

Wie lange und wie oft am Tag sollte ich die Klang-Therapie durchführen?

So oft und so lange du möchtest. Ich hatte Phasen, in denen ich nahezu den gesamten Tag über mit meinen Kopfhörern herumgelaufen bin. Vor allem in sehr ruhigen Umgebungen kann ich dir empfehlen, die Klang-Therapie durchzuführen, da an stillen Orten der mentale Fokus häufig automatisch auf die Ohrgeräusche gelenkt wird. Die Klänge können dir dann super dabei helfen, dich von dem Tinnitus abzulenken.

Die Vorteile gegenüber den klassischen Tinnitus-Noisern

1 Du kannst sofort mit der Therapie anfangen

Der wohl größte Vorteil ist, dass du direkt mit der Klang-Therapie anfangen kannst. Du kannst jetzt sofort mit deinem Smartphone auf YouTube gehen (oder du klickst die oben genannten Links an) und anfangen, die Klänge anzuhören, um dich von deinen Ohrgeräuschen abzulenken.

2 Große Auswahl an Klängen

Auf YouTube gibt es unzählige Klang-Videos, die du nutzen kannst. Von Meeresrauschen, bis zu Blätterrascheln über weißes Rauschen ist alles dabei.

3 Es fallen keine weiteren Kosten an

Ich glaube jeder von uns hat heutzutage ein Smartphone sowie Kopfhörer und eine Internet-Verbindung. Und YouTube ist sowieso kostenlos nutzbar. Bedeutet: Für diese Alternative fallen keine weiteren Kosten an.

Mir persönlich hat diese Alternative enorm dabei geholfen, meine Aufmerksamkeit vom Tinnitus abzulenken. Deshalb kann ich dir von Herzen empfehlen, diese Selbsthilfe-Therapie für dich auszuprobieren.

Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, dann teile diesen Artikel doch gerne auf deinen sozialen Netzwerken – oder sende den Link dieses Artikels in eine Tinnitus-Facebook-Gruppe. Lass uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses Wissen so viele Betroffene wie möglich erreicht.

Wer schreibt hier?

Hallo, ich heiße Andreas und habe diese Website ins Leben gerufen. Nachdem ich 2016 an Morbus Meniere erkrankte, litt ich an plötzlich anfallenden Drehschwindelattacken und starken Ohrgeräuschen.

Nach unzähligen gescheiterten Therapien machte ich mich selbst auf die Suche nach Lösungen und habe Wege gefunden, die mir halfen, meinen Tinnitus zu heilen.

Heute begleite ich Menschen 1:1 auf ihrem Weg zu mehr Ruhe im Ohr. Meine Erfahrungen teile ich auf diesem Blog. Ich freue mich, dich auf deinem Weg zur Stille begleiten zu dürfen.

Mehr über mich findest du hier

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